4 Monate Erfahrungsbericht: Die 5 Sinne – 5 Sentidos – 5 Senses

Der Mensch ist mit seiner Umwelt über fünf Sinnesorgane verbunden. Fühlen, Riechen, Sehen, Hoeren und Schmecken sind unsere Kommunikations-Kanäle, über die wir Informationen aus der irdischen Umwelt aufnehmen koennen.

Informationen, die unsere Welt kreieren, gestalten, lebendig werden, existieren lassen.

Schalten wir einen Sinnes-Kanal ab, schalten wir einen Teil unserer wahrgenommenen Welt ab. Überlasten wir einen spezifischen Sinnes-Kanal, werden andere Wahrnehmungs-Arten verdrängt.

Die Aufnahme- und Verarbeitungs-Kapazität des Gehirns ist beschränkt, von Tagesform und Nährstoff, Sauerstoff- und Wassergehalt, sowie Off-Zeiten = Schlaf, abhängig.

Die Sinnes-Kanäle sind hochfrequentierte Schlüsselstellen in der Interaktion zwischen Innen und Aussen des menschlichen Daseins. Verändert sich die Wahrnehmung einer Person der Welt (Informations-Fluss vom Aussen => ins Innen), verändert sich die Haltung einer Person zur Welt (Blickrichtung vom Innen => Ins Aussen), verändert sich in Folge das Verhalten der Person (Erscheinung im Aussen), sowie ihr Wohlbefinden (Erscheinung im Innen).

Wieviel Verkehr über diese Schluesselstellen, die Sinneskanäle, transportiert wird; ob das Nutzungsverhältnis der einzelnen Sinneskanäle untereinander ausgewogen ist, und wie die erhaltene Information kognitiv verarbeitet wird, ist entscheidend für MENTALE GESUNDHEIT.

Im Umkehr-Schluss koennen die Sinneskanäle als Werkzeug im Bemühen um den Erhalt MENTALER GESUNDHEIT von höchstem Nutzen sein und als konkreter Ansatzpunkt mit einfachsten Mitteln und Übungen instrumentalisiert werden.

Eine Überlastung der kognitiven Kapazitäten, vor allem andauernd und fortwährend, durch Reiz bzw. Informations-Überfluss, eindringend über die Sinneskanäle, kann im Moment oder dauerhaft bis zur vollständigen Blockade, Black-Out oder Burnout führen.

Wahrnehmung ist trainier- und kontrollierbar, konditionierbar. Der Mensch ist mit Übung fähig, bewusst den Informationsfluss über Sinneskanäle zu verstärken oder zu reduzieren, die Verarbeitung zu kontrollieren, zu nutzen und effizient zu gestalten. (Manipulativ wird exakt dies in Werbung und Marketing genutzt)

Vor allem die abgeschlossene, selbstbestimmte Verarbeitung von allen aufgenommenen Reizen ist der Erhaltung mentaler Gesundheit dienlich.

Unbewusst findet dies vor allem im Schlaf statt; im Bewusstsein kann Gedanken-Hygiene dienlich sein, Vermeidung von willkürlicher Berieselung der Sinne und passiver Reiz-Konsum, sowie aktive, selbstbestimmte Sinnes-Übung, Genuss.

Als Folge-Effekt ist ein ausgeglicheneres Gefühls-Leben, Lebens-Gefühl, unvermeidbar.

Gefühle = Emotion = E-Motion (movere, lat. bewegen), werden von Reizen stimuliert, die über die Sinneskanäle Einlass finden, den Körper bio-chemisch mittels Hormonen aktivieren, über das Nervensystem = Informations-Highway, eine physiologische Antwort und Empfindung bzw. subjektive Bewertung(basierend auf Prägungen durch Erziehung, gesellschaftliches Werte-System, Instinkt) des Erlebten, der Wahrnehmung, kreieren.

Um so kontrollierter und selbst-bestimmter die Sinneskanäle genutzt werden, um so bewusster Reize und Wahrnehmungen verarbeitet werden, um so stabiler kann mentale Gesundheit erhalten werden (Burnout, Depressionen, Adipositas, Bluthochdruck, Orientierungs- und Sinnlosigkeit vorgebeugt werden).

Vor allem der Anteil von überwiegend negativ belegten Reizen, Stressoren, die über die Sinneskanäle an den Menschen im Alltag herangetragen werden, ist fuer die mentale Gesundheit entscheidend. Weil Stress unvermeidbar ist in der modernen Welt, ist es um so bedeutsamer zu verstehen, wie das Sinnes-System, – alle Formen der Wahrnehmung -, an unserem mentalen Wohlbefinden teilhaben und wie Stressoren konstruktiv verarbeitet werden koennen.

Im modernen Alltag ist der Mensch vor allem visuellen und auditiven Reizen (Augen und Ohren) ausgesetzt. Alle anderen Sinneskanäle kommen im Vergleich in der bewussten Nutzung geringer zum Tragen. Empfehlenswert ist ganz generell, bewusst fuer einen Ausgleich zu sorgen und alle fünf Sinne in gleichen Teilen zu nutzen, schon allein zur Steigerung der Lebensqualität.

(Vor diesem Hintergrund verwundert es kaum mehr, dass Spazierengehen an der frischen Luft nach einem Regenguss, Meeresrauschen, Meeresbrise, Sonnenbaden, Sport und physische Aktivität generell, Sexualität und Körperkontakt, Essen, Musik und Musizieren sowie Ausübung verschiedenster Künste das Wohlbefinden steigern)

MallorcaSport MentalTraining hatte in den vergangenen vier Monaten die Gelegenheit, Personen in einem Umfeld zu beobachten, das gleichermassen positive Sinnes-Übung für ALLE fünf Sinne anbietet bzw. forciert; 4 Monate intensiver Momente, verschiedenster Reaktionen und Kommentare zum Thema.

Beobachtungen:

Nur etwa 35 Prozent der Personen vor Ort bestätigen eine aktive, bewusste und selbstbestimmte Benutzung der Angebote, die die Benutzung aller 5 Sinnes-Tools zu ungefähr gleichen Teilen ermöglicht

=> Bewusste Wahrnehmung im „Hier und Jetzt“ bleibt bei der Mehrheit der Personen eingeschränkt

=> Bewusste Wahrnehmung generell nicht trainiert, das Angebot bestimmt den Konsum

=> Entspannungseffekt gleichermassen nach bewusster oder unbewusster Nutzung

=> Abwesenheit von Stressoren ist richtungsweisend für positiven Effekt

=> Bewusste Nutzer sind stressresistenter, reagieren gelassener auf Stressoren

=>Bevorzugte Sinneswahrnehmungen sind: Visuell, olfaktorisch, gustatorisch, habtisch und auditiv; in dieser Reihenfolge (Augen, Nase, Geschmack, Haut und Ohren)

Die unbewusste Nutzung ist vermutlich die bessere Vorraussetzung fuer einen durchgreifenden, positiven Effekt, vorausgesetzt es handelt sich um eine Umwelt mit selektiert positiven Reizen, ohne Stressoren.

Individuelle Stressoren koennen hierbei dann nicht berücksichtigt sein.

Tatsächlich sollte die Absicht fuer den modernen Menschen, – der ständig noch höheren Anforderungen und damit verbundener Anspannung ausgesetzt ist -, die Ent-Spannung, das Los-Lassen sein. Die unbewusste Ausübung der Sinneswahrnehmung in einem ausgewogenen Verhältnis aller fünf Sinnesorgane ist daher begrüssenswert und der bewusst herbeigeführten Sinnesausübung vorzuziehen.

Bewusste Wahrnehmung – erhöhe Konzentration verbunden mit innerer Haltung und Spannung

Unbewusste Wahrnehmung – entspannter Empfangsmodus, Empfangen ohne Festhalten, und dennoch kommt die Essenz beim Rezeptor nachhaltig an. (Warum ist eine Jogging-Runde um den nebligen See am Morgen nachhaltig entspannender als ein 40min Running-Workout im Fitnessstudio?!)

Nichtsdestotrotz ist die bewusste Sinnes-Übung aller fuenf Sinneskanäle hilfreich, um überhaupt die Sinneswahrnehmung wieder intensiv zu praktizieren und zu trainieren, sie gezielt als Werkzeug zum Erhalt mentaler Gesundheit dosiert einzusetzen. Im Anschluss ist ein Automatismus und verstärkte, unbewusste Nutzung zu erwarten.

Der Mensch „hängt“/Verbindung zur Aussenwelt/ über seine fünf Sinne in der Welt. Sie sind seine Verbindungskanäle, fuer alles was in sein Gehirn, in seinen Geist hinein und/oder hinaus fliesst in diese Welt, fuer alle Formen der Kommunikation und Interaktion mit seiner Umwelt, seiner Umwelt mit seiner Innen-Welt essentiell.

Wahrnehmungen sind Fehlerhaft, die Sinneskanälte sind und bleiben subjectiv.

Daher bleibt Kommuniktion bedauerlicher Weise ebenfalls fehlerhaft, lückenhaft und unpräzise. Subjektiv. Dies ist in der Intaktion stets zur berücksichtigen.

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