Frauen-Bewegung und Emanzipations-Blabla – NEIN DANKE !!

Die Errungenschaften der letzten 50 Jahre Gleichstellungs-Arbeit waren richtig und notwendig, doch jetzt muss unaufgeregte Normalität einkehren.

Was wir tatsächlich brauchen ist eine Kultur der Leistungs-Freude und echte Wertschätzung

Der Hype um die Ermächtigung der Frau in der Gesellschaft geht mir gewaltig auf die Nerven. Und in keiner Weise halte ich persönlich es für dienlich, die Frau, als geschlechts-spezifische Besonderheit deklariert und unter insbesondere diesem Aspekt, installieren zu wollen. Die Betonung dieser Einteilung führt erst zu einer Verschärfung der Abgrenzung, und dies auf allen Ebenen;

Wie aus dem Boden spriessende Ratgeber in allen nur erdenklichen Lebensbereichen zeigen, insbesondere auch im mentalen Bereich, als ob Frauen gerade hier anders zu behandeln wären. Irrtum. Erfolgreiche Frauen und Männer vereinen oft die gleichen Tugenden: Fleiss, Ausdauer, Furchtlosigkeit, unabdingbarer Wille, ein scharfer Verstand, Zugriff auf Resourcen, die Fähigkeit Synergien zu bilden, Teil eines Teams zu sein …

 

Fakt ist: Frauen und Männer sind in ihrer körperlichen Ausformung unterschiedlich gestaltet. Das gilt es zu akzeptieren, gleichermassen von beiden Geschlechtern.

Tatsächlich liegt in dieser Unterschiedlichkeit eine für uns Menschen durchaus sehr begrüssenswerte Dynamik, Anziehungskraft, ein initiierender Moment.

Auch wird sich die Aufgabe des Austragen und Gebären von Kindern, nicht auf natürliche Weise auf Männer übertragen lassen. Auch dies ist ein Faktum. Die Bedürfnisse dieses Umstandes suchen gesamt-gesellschaftliche Lösungen.

Die Errungenschaften der letzten 50 Jahre Gleichstellungs-Arbeit waren richtig und notwendig, doch jetzt muss unaufgeregte Normalität einkehren.

 

Kultur der Leistungs-Freude, Freude an der Leistung

Was wir tatsächlich brauchen ist eine Kultur der Leistungs-Freude und echte Wertschätzung

Jeder ist willkommen teilzunehmen, gleich welchen Standes, Herkunft, Alters, Geschlechts, so lange er/sie/es die Grundwerte einer Gesellschaft respektiert; Gänzlich; Ohne jegliche Einschränkung. Die Teilnahme erfolgt nach den konkreten Fähigkeiten und Fertigkeiten des Individuums. Ohne jegliche Einschränkung. Jeder ist in der Lage etwas beizutragen. Jeder in seinem Rahmen, in seiner Individualität. Jeder ist anders in seiner Wahrnehmung, seinem Denken, Fühlen und Brauchen.

Die Devise lautet hier: Anfangen, Jetzt, mit dem was Du hast und bist, dort wo Du Dich befindest.

Dazu ist es notwendig, dass Leistung nicht bestraft wird, weder durch Steuern, Bürokratie, noch durch Neid, Ausgrenzung, Unverständnis, Ignoranz und/oder Unterdrückung. Platz ist für alle da.

 

Was ist Leistung

Was ist Leistung ? Leistung ist nach Definition Arbeit per Zeit-Einheit. P = W/t. Arbeit wird in der Physik auch als Energie bezeichnet. Wenn eine zeitlang Energie aufgewendet wird, formt sich ein Objekt, zunächst auf geistiger Ebene und in der Folge immer auch auf physisch-chemischer Ebene, bis hin in die sichtbare Ausformung in unserer erlebbaren Welt.

Fakt ist, dass Leistung zudem stets eine Lösung oder ein Lösungs-Angebot auf die Anforderungen und Bedürfnisse des konkreten Lebens darstellt. Lösungen zu kreieren, – und damit Leistung zu erbringen – ist etwas vollkommen natürliches und dem Wesen des Menschen grundsätzlich angelegt (In Versuchen mit Primaten, Untersuchungen zum Thema „Spiel und Vergnügen“ wissenschaftlich belegt).

Kreativer Lösungs-Antrieb

Wird der kreative Lösungs-Antrieb des Menschen nicht limitiert, ist jeder in der Lage etwas beizutragen, nützlich zu sein. Sich selbst schliesslich als dienlichen Beitrag der Gemeinschaft zu erleben ist entscheidend für psychische, mentale Gesundheit. Der Mensch braucht das SEHEN genauso wie das GESEHEN WERDEN. Sich selbst als wert-voll erleben. Der Wert eines Einzelnen für die Gruppe liegt darin, was er an Lösungs-Angeboten mit der Gruppe teilt, in diese einbringt.

Um best-möglich in seiner Nützlichkeit gesehen zu werden, ist es am besten das zu tun, was man am besten kann, nicht das was heutzutage vermeintlich am meisten Geld verspricht.

Was kann ich am besten ? Was sind meine tatsächlichen Stärken ? Haben Sie sich das je so direkt gefragt ? Jeder hat Stärken.

Was hat einen Wert für das menschliche Zusammensein ? Alle Werte müssen auch im monetären Kreislauf repräsentiert sein.

Wertschätzung

Sehen / Gesehen werden, An-Erkennen, Wert-Schätzen. Genau in dieser Reihenfolge. Angefangen in der kleinsten gesellschaftlichen Einheit (Familie, Partnerschaft), durch alle Instanzen, bis hinaus in die Welt-Öffentlichkeit. Die Durchstufung durch dieses System und Einordnung von Leistung hat etwas damit zu tun, wie viel Selbstwert basierend auf Selbsterfahrung wir haben.

Wenn ich mich selbst ausreichend intensiv erfahren und bestätigt habe, besitze ich einen entsprechenden Schatz an Parametern, um auch andere einzuordnen. Nur eine Person, die sich selbst wert-schätzt, wird auch andere wertschätzen.

(Der Beginn liegt also tatsächlich in Achtsamkeits (Mindfulness)-Übungen sich selbst gegenüber, und Selbsterfahrung, NICHT zu verwechseln mit Egozentrik!!!! Kinder brauchen keine Mindfulness, sie lassen sich oftmals von ihren Grosseltern besonders innig lieben(=Gesehen/Erkannt werden in seinem Denken, Fühlen und Brauchen s.h. Dipl. Psych. Burkhard Flügel); hier sind Werte über Jahrzehnte gesiebt worden. Wert-Schätzung wird also in einer besonderen Qualität weitergereicht. Haben wir keine „Grosseltern“ oder weise Bezugsperson(en) müssen wir diese geistige Leistung über unsere eigene Sinneswahrnehmung erbringen)

Selbsterfahrung, Selbstwert und Selbstvertrauen als Basis

Auf der Basis von Selbstwert durch Selbsterfahrung, baut sich Vertrauen in die eigene Person auf. Selbstvertrauen; Die Basis um wirksam in der Gruppe in Erscheinung zu treten, sich zu trauen, sich zu zeigen mit der Leistung, die wir beitragen können.

#Metoo

#MeToo ist nichts anderes als der Aufschrei, auch gesehen werden zu wollen. Allerdings wird hier der simple Fakt „Frau zu sein“ schon zur Leistung, zum Prädikat erhoben, und das ist Quatsch. Auch zum Passivum anderer Gewalt, Ungerechtigkeit, Schlechtigkeit geworden zu sein, ist keine Leistung.

(Das ursprüngliche Initial, mit dem genannten Hashtag ein Ausmass sichtbar zu machen, ist leider im Verlauf der Bewegung weitestgehend verloren gegangen)

Die Tatsache, dass jemand zum Opfer wird, ist unterdessen keine Leistung, sondern ein gesellschaftlicher Missstand, den es auszugleichen gilt, d.h. den Betroffenen die Möglichkeit eröffnen, dass der Schaden ausgeglichen wird. Erlittene Schmerzen lassen sich nicht ausgleichen. Es gilt sie zu verhindern. Verursachte Schmerzen können lediglich gelindert werden, nur durch Liebe (=Gesehen/Erkannt werden in seinem Denken, Fühlen und Brauchen s.h. Dipl. Psych. Burkhard Flügel).

Sexueller Machtkampf der Geschlechter

Die Be-Friedung, Befriedigung, des sexuellen Macht-Kampfes zwischen den Geschlechtern lässt sich gleichermassen nach dem oben genannten Schema initiieren. Selbsterfahrung, Selbstwert, Selbstvertrauen, und dann kann das Individuum in der Begegnung mit einem anderen teilen, was es schätzt und mag. Die Devise lautet hier also für alle: echte Selbstbefriedigung, Auseinandersetzung mit der eigenen Sexualität ohne Mitwirkende. Ein grosser Schritt für viele Frauen. Ein grosser Schritt auch für manche Männer, denn gemeint ist die Erkundung, die Beherrschung, der Genuss des eigenen Körpers, der sexuellen Erregung und Phantasie OHNE künstlichen Reiz (Pornos etc, denn da ist die geistige Arbeit des Lust-Drehbuches, die Generierung eines lustvollen Momentes von anderen erledigt worden und mit Kriterien versehen, die schliesslich in der realen Begegnung nicht immer zu erfüllen sind, weder von Männern noch von Frauen).

Eine Kultur der Leistungs-Freude schafft unterdessen Raum und Dynamik, Teilhabe für alle Gesellschaftsschichten, Männer und Frauen, Alt und Jung. Eine Sortierung, was als dienlich gilt und was nicht, erfolgt mittels der natürlichen Marktbereinigung durch Angebot und Nachfrage. Echte Lösungen, so fern sie sichtbar verfügbar sind, finden Absatz solange das Bedürfniss, bzw. Problem, besteht.

Missstände, Aufgaben und Bedürfnisse gibt es zu Hauf, ohne Unterlass und immer wieder neu, begründet im Fortlauf des Lebens und der Veränderung.

Freude am Erfolg, Er-Folgen, Glücksmoment

Den Erfolgsmoment, das Glück, die Freude, die die erfolgreich angewandte Lösung bzw. eingebrachte Leistung, Erfüllung eines Bedürfnisses provoziert, die müssen wir ins Zentrum des Bestrebens stellen und gemeinsam wertschätzen und zelebrieren.

(Zusammenhang der Grund-Emotionen, insbesondere von Traurigkeit und Freude, siehe Dipl. Psych Burkhard Flügel)

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