Schlagwort: emotion

 

Emotion – E-Motion – Eine neutrale Erscheinung des Mensch-Sein

Emotion hat nichts mit duseligem Gefühle, Herz-Schmerz, Hollywood-Romantizismus und Geheule zu tun, sondern ist zunächst eine NEUTRALE Erscheinung des menschlichen Daseins. Ein Filter-Prozess.

E-Motion.

Lat. emotio, -onis, „das Fortbewegen“, zu lat. emovere „herausbewegen, –schaffen, um und um bewegen, erschüttern, aufwühlen“, aus lat. e– (in Zus. für ex) „aus, heraus“ und lat. movere „bewegen“

Nerven-Signale sind elektrische-Signale und  werden hier zum besseren Verständnis mit dem e assoziiert. Nerven-Signale werden ursprünglich über die Sinneswahrnehmung, über einen Reiz der Sinne ausgelöst. Sie können im Moment entstehen oder im Gehirn gespeichert und abrufbar sein, wie ein abgelegtes Cookie.

Alle bewusste und unbewusste Wahrnehmung wird innerlich individuell eingeordnet, beurteilt, sortiert und abgelegt. Und provoziert eine adaptive Reaktion.

Dieser Mechanismus der Einordnung ist die Entstehung von E-motion. Die Emotion ist schliesslich ein Filter, die subjektive Einfärbung eines Momentes, eine kognitive Einordnung und Bewertung von Umständen, auf deren Grundlage sich schliesslich weiteres Verhalten aufbaut.

Die Entstehung von Emotion – ein Prozess, der in Bruchteilen von Sekunden erfolgt und sich unmittelbar physiologisch in körperlichen Erscheinungen niederschlagen kann.

Die Einschätzung eines Momentes kann eine Bewegungsrichtung verstärken oder abbremsen. Emotion bewegt; in verschiedenste Richtungen.
Das was einen Menschen im Leben voranbewegt, seine Motivation = Aktivierung und Bewegung, ist aufgeladen mit E-Motion, Emotion;

(Mit einer subjektiven Bewertung der Umstände, die das Individuum auf Erfüllung seiner Bedürfnisse hoffen lässt und daher in Bewegung versetzt.

Um mich selbst und/oder andere zu aktivieren, muss man also Emotion generieren, die eine entsprechend aktivierende Energie in sich trägt:  Umstände, die dem Individuum suggerieren, dass seine Bedürfnisse bedient werden)

Emotion als Filtersystem

E-Motionen wirken wie ein Filter-System. Das Gehirn sortiert Sinneswahrnehmung und deren Bedeutung über ein Ordungs-System, einen Filter. Die E-Motion. E-Motionen stellen ein Verhältnis zwischen den Vorkommnissen im Aussen, Sinneskanäle sind der Zugang, und dem Innen, Bedürfnisse eines Individuums her. Je nachdem, ob ein Missstand, Fehlstand, Ausstand, Bedrohung, Gefährdung, Unterdrückung, Dominanz, oder Erfüllung vorherrscht, entstehen Trauer, Angst, Wut und Freude.

Alle vier Grund-Emotionen bergen Chancen und Riskien, sind daher in ihrer Gesamtheit weder positiv noch negativ, sondern neutral. Alle Emotionen tragen eine Botschaft in sich, die Auskunft über Bedürfnisse und deren Erfüllungszustand, sowie die Gesamtbefindlichkeit eines Individuums/Subjektes gibt.

 

Schneller Filter heisst schnelle, kognitive Reaktion

Umso effizienter das Filter-System Emotion funktioniert, um so schneller und agiler ist das Gehirn in der Lage sein Verhalten anzupassen, und die strategisch erfolgreiche Erfüllung von Bedürfnissen zu garantieren.

Dazu ist allerdings erforderlich, dass ein Individuum seine Emotion annimmt, verstehen bzw. auslesen kann und dominiert durch den bewussten Geist, wie ein Reiter sein Pferd.

Tatsächlich ist die Palette an Kriterien, die an der Ausprägung von Emotion mitwirken, sehr umfangreich (Persönliche Lebensgeschichte und Prägungen wirken hier, genauso wie evolutionäre Prägungen des Menschen allgemein).

Anpassung ist Pionierarbeit, ist Überlebensgarant

Anpassung ist Überlebens-Garant. Auch Garant für Fortschritt. Basis für Lerneffekte. Verstehen, wie ein Zustand beschaffen ist, eine angepasste Lösung entwickeln, um Bedürfnisse zu befriedigen. Das ist Lernen.

Und wie hier eng aufgezeigt, direkt verbunden mit E-Motion. Die E-Motion ist für das Verstehen von Zuständen und Zusammenhängen unumgänglich. Verkümmert sie, verkümmert auch die Intelligenz (Fähigkeit Dinge und Zustände zu verstehen und zu manövrieren, Lösungen zu kreieren – Kreativität ist eng mit Emotion verbunden, das ist bekannt)

(Beispiele aus dem täglichen Leben: Demenz ist eine Erkrankungen, die massgeblich an der Verkümmerung echter E-Motion gemessen werden kann, Ursache und Erscheinung ist mitunter eine mangelhafte Abwicklung von E-Motion auf neuro-physiologischer Ebene wie auch psychiatrischer Ebene, heutzutage kaum mehr voneinander zu trennen; Amokläufer sind das Resultat von nicht vorhandener Ausbildung und Reife in der Emotionslehre, Scheidungs-Kinder sind oft benachteiligt in ihrer schulischen Laufbahn (Hintergrund ist das emotional unterentwickelte, instabile Umfeld), auf gesellschaftlicher Ebene gehen zunehmend Aktivitäten verloren, die positive, gemeinsame Emotionalität gefördert haben: Vereinstätigkeiten, gemeinschaftliches Singen, sportliche Aktivitäten die nicht der Konkurrenz sondern der Sinnes-Freude dienen, Lernen und Studieren funktioniert besonders nachhaltig und vergleichsweise schnell in Verbindung mit Emotion, generiert über Sinneswahrnehmung, der neuro-physiologische Zusammenhang ist hier belegt,… uvm)

  • Intensität von Emotion ist variable.
  • Die Ratio, der bewusste und unterbewusste Geist hat die Möglichkeit Einfluss zu nehmen
  • Emotion wird u.a. durch körperliche, physiologische Zustände sichtbar
  • Auch hier greift eine willentliche Einflussnahme, auf der physiologischen Ebene

Es kann also über zweierlei Zugang, Einfluss auf Emotion ausgeübt werden, rational über Kognition = geistige Fähigkeiten, genauso wie über den Körper und entsprechende physiologische Übungen (siehe Neuro-Physiologie, Atem-Techniken, Autogenes Training= bereits die Kombination aus Kognition und Physiologie)

Make it real – Schritt für Schritt

Vorstellungen muessen Schritt fuer Schritt begangen werden …
Imagery has to be arised step by step …
Imaginación tiene que ser pisado paso a paso …

#logicallevels #workonyourgoals #imagery #visualisation #visualisación #gettoreality #mentallystrong #adidas #boost #rehabilitation #supportyourbackbone #spine #suspension #nlp #mentaltraining #emotion #mallorca #training #attitude